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PVC







Über die Herstellung.
Die Rohstoffe zur Herstellung von PVC sind Erdöl und Steinsalz. Durch Destillation von Erdöl erhält man Ethylen und durch Elektrolyse von Steinsalz erhält man Chlor. Diese beiden Stoffe zusammen bilden das so genannte VC (Vinylchlorid), ein Monomer, das gasförmig ist und sehr gesundheitsschädigend, weshalb es in Vakuumanlagen verarbeitet wird. Durch Polymerisation, d.h. Aneinanderreihen der einzelnen Moleküle zu so genannten Kettenmolekülen, ändert sich der Aggregatzustand. Es entsteht ein fester Stoff, das PVC (Polyvinylchlorid), das geruchsneutral und ungiftig ist.

Der Grund, dass PVC immer wieder im Gespräch ist, ist zum einen wegen des Vorproduktes, dem VC und zum anderen, weil im Falle eines Brandes Chlor und Wasserstoffatome abgespalten werden und eine Verbindung eingehen. Es entsteht Salzsäure (HCL), welches durch ein stechenden Geruch wahrnehmen ist.

Weiterhin werden zur Herstellung von PVC-Bodenbelägen mineralische Füllstoffe wie Kreide, Weichmacher, Farbpigmente, Stabilisatoren und Additive (Produktionshilfsmittel) eingesetzt. Je nach Farbe und Füllstoffgehalt werden Recyclematerialien in entsprechender Größenordnung hinzugefügt. Bei der Herstellung von leitfähigen Böden werden zusätzlich leitfähige Stoffe wie z. B. Graphit eingestreut, oder leitfähige Additive hinzugegeben.

Die Rohstoffe werden zu einer Masse geknetet und anschließend granuliert. Danach erfolgt ein gesteuertes Mischen der einzelnen Farben, auswalzen zwischen Kalandern oder Verdichten in einer Doppelbandpresse mit anschließendem gesteuertem Abkühlen in Temperanlagen. Danach werden die Bahnen als Bahnenware verpackt oder zu Fliesen gestanzt.
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